Pilzlehrwanderung
Alle Interessierten sind zur Pilzlehrwanderung am Samstag, den 23.September 2017 eingeladen.

Referent ist Herr Wilhelm Härtl aus Lichtenfels.

Die Begehung dauert ca. zwei Stunden mit anschließender Fundbesprechung (etwa 1.5 Std.).

Treffpunkt und Abmarsch am Dorfplatz um 13.00 Uhr. Bitte Körbchen und Messer mitbringen.

Herzlich willkommen in Kirchlein!

In den Urkunden taucht der Ortsname bis etwa 1490 abwechselnd als "Gleind" und Kirchgleind auf, wobei die zweifellos ältere Form "Gleind" immer mehr verdrängt wird.


Ob der Vorsatz "Kirch" als die Folge eines erfolgten Kirchenbaues zu verstehen ist, oder ob er lediglich Unterscheidungszwecken gegenüber anderen "Gleinds" diente, sei dahin gestellt.


Die Pfarrei war bis 1477 eine Filiale von Altenkunstadt und wurde öfters von den Langheimer Zisterziensern betreut. Am 24. November 1477 wurde sie zur selbständigen Pfarrei erhoben. Der 30-jährige Krieg ließ neben unzähligen anderen Orten auch Kirchlein in Schutt und Asche sinken.


An die furchtbaren Ereignisse dieser Schreckenszeit erinnert noch heute die "Schwedenlinde" auf der "Kalten Staude", wo der Überlieferung nach zwei plündernde Schweden von beherzten Kirchleiner Bürgern erschlagen wurden.


Im Zuge der Gemeindegebietsreform wurde Kirchlein, das zusammen mit Hainzendorf und Reuth eine selbständige Gemeinde bildete, im Jahre 1977 ein Stadtteil der Stadt Burgkunstadt.